February 4, 2026

Wie funktioniert Google Ads? Der komplette Leitfaden für erfolgreiches Werben

Illustration von Smartphones mit Google-Ads-, Google-Analytics- und Google-Logo als Symbol für digitales Online-Marketing und Google-Ads-Strategien.
Illustration von Smartphones mit Google-Ads-, Google-Analytics- und Google-Logo als Symbol für digitales Online-Marketing und Google-Ads-Strategien.

Stell dir vor, du könntest genau dann vor deinen Kunden stehen, wenn sie nach deinem Produkt suchen. Klingt wie ein Traum? Bei Google Ads ist das Realität. Während andere noch auf organische Sichtbarkeit warten, erscheinst du bereits ganz oben in den Suchergebnissen – genau dann, wenn potenzielle Kunden bereit sind zu kaufen.

Was ist Google Ads und wie funktioniert das System?

Google Ads ist Googles Werbeplattform, die es Unternehmen ermöglicht, bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen und im gesamten Google-Netzwerk zu schalten. Das Besondere: Du zahlst nur, wenn jemand tatsächlich auf deine Anzeige klickt – das nennt sich Pay-per-Click (PPC).

Die Funktionsweise ist eleganter, als du vielleicht denkst. Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage eingibt, startet Google binnen Millisekunden eine Auktion. Alle Werbetreibenden, die auf relevante Keywords bieten, nehmen automatisch teil. Aber hier wird es interessant: Nicht der Höchstbietende gewinnt automatisch, sondern derjenige mit dem besten Anzeigenrang.

Insider-Tipp: Der Anzeigenrang berechnet sich aus deinem Gebot multipliziert mit dem Qualitätsfaktor. Das bedeutet: Eine gut optimierte Anzeige mit hoher Relevanz kann einen höheren Gebotspreis schlagen.

Das Auktionssystem: Mehr als nur Geld entscheidet

Viele Unternehmen machen den Fehler zu glauben, dass Google Ads nur ein Bieterwettbewerb ist. Tatsächlich belohnt Google Relevanz und Nutzerfreundlichkeit. Der Qualitätsfaktor berücksichtigt drei Hauptfaktoren:

1. Anzeigenrelevanz: Wie gut passt deine Anzeige zur Suchanfrage? Wenn jemand nach "wasserdichten Laufschuhen" sucht und deine Anzeige bewirbt "Premium Sportschuhe für jedes Wetter", ist die Relevanz hoch.

2. Erwartete Klickrate: Basierend auf historischen Daten schätzt Google, wie wahrscheinlich es ist, dass Nutzer auf deine Anzeige klicken. Eine langweilige Standardanzeige wird hier schlechter bewertet als eine, die neugierig macht.

3. Zielseiten-Erfahrung: Hier zeigt sich die Qualität deiner Website. Lädt sie schnell? Ist sie mobilfreundlich? Findet der Nutzer das, was die Anzeige versprochen hat?

Bei ondevi haben wir über 60 E-Commerce-Projekte betreut und dabei gelernt: Unternehmen mit einem durchschnittlichen Qualitätsfaktor von 7-10 zahlen oft 30-50% weniger pro Klick als ihre Konkurrenz – bei besseren Anzeigenpositionen.

Kampagnentypen: Das richtige Format für deine Ziele

Google Ads bietet verschiedene Kampagnentypen, die jeweils unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Wahl des richtigen Typs entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagne.

1. Suchkampagnen sind der Klassiker und oft der beste Einstieg. Deine Textanzeigen erscheinen, wenn Nutzer nach relevanten Begriffen suchen. Perfekt für Unternehmen, die Kunden in der Kaufphase abfangen wollen.

2. Shopping-Kampagnen sind ein Muss für Online-Shops. Statt Text zeigst du Produktbilder, Preise und Bewertungen direkt in den Suchergebnissen. Das funktioniert besonders gut für E-Commerce – immerhin generieren wir bei ondevi über 100 Millionen Euro E-Commerce-Umsatz jährlich, größtenteils über Shopping-Kampagnen.

3. Performance Max-Kampagnen sind Googles neueste Innovation. Sie nutzen maschinelles Lernen, um automatisch die besten Kanäle (Suche, YouTube, Display, Gmail) auszuwählen. Ideal für Unternehmen mit begrenzten Ressourcen, die maximale Reichweite wollen.

5. YouTube-Kampagnen erreichen Nutzer über Videowerbung. Besonders effektiv für Markenaufbau und Produkte, die Erklärung brauchen.

Google Ads richtig einrichten: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Einrichtung deiner ersten Kampagne ist wie das Fundament eines Hauses – hier entscheidet sich, ob dein Erfolg dauerhaft ist oder schnell zusammenbricht.

Schritt 1: Ziele definieren
Bevor du auch nur ein Keyword auswählst, musst du wissen, was du erreichen willst. Mehr Verkäufe? Neue Leads? Markenbekanntheit? Jedes Ziel erfordert eine andere Herangehensweise und Messweise.

Schritt 2: Keyword-Recherche mit Verstand
Verwende Googles Keyword-Planer, aber verlasse dich nicht blind darauf. Denke wie deine Kunden: Welche Begriffe würden sie eingeben, wenn sie dein Problem haben? Oft sind längere, spezifischere Keywords profitabler als kurze Hochfrequenz-Begriffe.

Schritt 3: Anzeigengruppen strukturieren
Organisiere deine Keywords in thematische Gruppen. Jede Anzeigengruppe sollte einen klaren Fokus haben. Beispiel: Eine Gruppe für "Laufschuhe Herren", eine für "Laufschuhe Damen", eine für "Laufschuhe wasserdicht".

Schritt 4: Überzeugende Anzeigen schreiben
Deine Anzeige hat Sekunden, um zu überzeugen. Nutze die Hauptüberschrift für dein wichtigstes Keyword, die Beschreibung für den Nutzen und einen klaren Call-to-Action. Vergiss nicht, Anzeigenerweiterungen zu nutzen – sie erhöhen die Klickrate deutlich.

Schritt 5: Zielgruppen und Standorte festlegen
Beschränke dich geografisch auf Gebiete, in denen du tatsächlich liefern oder Dienstleistungen anbieten kannst. Nutze demografische Einstellungen, aber übertreibe nicht – oft ist weniger mehr.

Achtung: Viele Einsteiger machen den Fehler, zu eng zu targetieren. Lass Google erst Daten sammeln, bevor du zu restriktiv wirst.

Schritt 6: Budget und Gebote intelligent setzen
Starte mit einem moderaten Tagesbudget und automatischen Geboten. Googles Smart Bidding lernt mit der Zeit und optimiert oft besser als manuelle Einstellungen – allerdings nur, wenn genügend Conversion-Daten vorhanden sind.

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Demand Gen Guide & Best Practices

Wir zeigen dir wie du mit Demand Gen Kampagnen effektives Push Marketing für deinen Online Shop betreiben kannst.

Optimierung für maximalen Erfolg: Die Geheimnisse der Profis

Eine Kampagne zu starten ist einfach – sie erfolgreich zu machen, ist die eigentliche Kunst. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Conversion-Tracking ist dein bester Freund
Ohne Conversion-Tracking fliegst du blind. Richte es vom ersten Tag an ein, auch wenn du am Anfang vielleicht nicht alle Daten siehst. Google braucht diese Informationen, um deine Kampagnen zu optimieren.

Suchbegriffe-Analyse als Goldgrube
Überprüfe wöchentlich, für welche Suchbegriffe deine Anzeigen tatsächlich ausgeliefert werden. Hier findest du oft Überraschungen: irrelevante Begriffe, die Budget verschwenden, aber auch neue Keyword-Ideen, die du übersehen hast.

Anzeigentests sind Pflicht
Teste kontinuierlich verschiedene Anzeigenversionen. Schon kleine Änderungen in der Formulierung können die Klickrate um 20-30% steigern. Wir bei ondevi testen immer mindestens 3 verschiedene Anzeigenversionen pro Anzeigengruppe.

Negative Keywords nicht vergessen
Schließe Begriffe aus, die zwar ähnlich klingen, aber nicht zu deinem Angebot passen. Wenn du Premium-Produkte verkaufst, schließe Begriffe wie "günstig", "billig" oder "kostenlos" aus.

Landingpage-Optimierung
Die beste Anzeige nützt nichts, wenn die Zielseite enttäuscht. Sorge für schnelle Ladezeiten, klare Botschaften und einen offensichtlichen nächsten Schritt für den Nutzer.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

In über 60 E-Commerce-Projekten haben wir praktisch jeden Fehler gesehen – und gelernt, wie man sie vermeidet.

Der "Alles-oder-Nichts"-Ansatz: Viele Unternehmen starten mit dem kompletten Sortiment und allen möglichen Keywords. Das führt zu verwässerten Ergebnissen. Besser: Starte fokussiert mit deinen besten Produkten und erweitere schrittweise.

Zu schnelles Aufgeben: Google Ads braucht Zeit zum Lernen. Mindestens 2-4 Wochen solltest du einer Kampagne geben, bevor du größere Änderungen vornimmst. Tägliche Optimierungen sind meist kontraproduktiv.

Ignorieren der mobilen Nutzer: Über 60% der Suchanfragen kommen von mobilen Geräten. Wenn deine Landingpage nicht mobiloptimiert ist, verbrennst du buchstäblich Geld.

Vergessen des Markennamens: Auch wenn es komisch klingt – schalte Anzeigen auf deinen eigenen Markennamen. Sonst überlässt du diesen wertvollen Platz der Konkurrenz.

Keine Erfolgsmessung: Was nicht gemessen wird, kann nicht optimiert werden. Definiere klare KPIs und überprüfe sie regelmäßig.

Warum professionelle Unterstützung den Unterschied macht

Google Ads kann jeder starten – erfolgreich betreiben ist eine andere Geschichte. Die Plattform wird immer komplexer, neue Features kommen monatlich hinzu, und die Konkurrenz schläft nicht.

Bei ondevi haben wir uns zu 100% auf Google Ads für E-Commerce spezialisiert. Unsere hauseigenen Entwickler erstellen maßgeschneiderte Skripte, die unseren Kunden Wettbewerbsvorteile verschaffen. Unser Creative-Team aus Textern, Designern und Videoeditoren sorgt für Anzeigen, die nicht nur klicken, sondern auch konvertieren.

Das Ergebnis: Über 100 Millionen Euro E-Commerce-Umsatz, den wir jährlich über Google Ads generieren. Dabei behalten unsere Kunden immer die Kontrolle über ihre Konten und Daten – faire Verträge mit vernünftigen Kündigungsfristen sind für uns selbstverständlich.

Google Ads ist kein Glücksspiel, sondern eine berechenbare Marketingmaschine – wenn du weißt, wie du sie bedienst. Mit der richtigen Strategie, kontinuierlicher Optimierung und dem nötigen Know-how wird es zu einem deiner profitabelsten Vertriebskanäle.

Bereit, dein E-Commerce-Business auf das nächste Level zu heben? Dann wird es Zeit, Google Ads nicht nur zu verstehen, sondern zu meistern. Sichere dir hier eine kostenlose Account Analyse.

Jakob Doll

Jakob Doll hat 8 Jahre Google Ads Erfahrung ist Mitgründer der Google Ads Agentur “ondevi Gmbh”. Zuvor sammelte er bei einem E-Commerce-Brand-Builder tiefgreifende Erfahrung beim Launch und Aufbau von E-Commerce Brands in Deutschland. Heute ist er mit ondevi auf Google Ads für E-Commerce spezialisiert und hilft mehr als 50 Unternehmen durch Google Ads proftiabel zu wachsen. Jakob berät etablierte Marken und große E-Commerce-Placer bei der strategischen Ausrichtung von Google Ads als einen der relevantesten digitalen Umsatzkanäle der Unternehmen. Sein Wissen teilt er zusätzlich als Speaker auf Konferenzen wie bei der K5.